Heldenmarkt – Messe für nachhaltigen Konsum

Fashion Week in Berlin

19 Jan

Alle Jahre wieder, oder besser alle halbe Jahre trifft sich in Berlin die internationale Fashion-Szene zum Stelldichein. Der Anteil an Ökotextilien bzw. Green Fashion steigt stetig. Damit steigen aber auch die Ansprüche, sowohl an das Design als auch an die Produktions- und Transportbedingungen. Genügte es vor einigen Jahren noch Bio und Fairtrade in Asien zu produzieren so ist das heute für anspruchsvolle Produzenten nicht mehr die Messlatte für „nachhaltige“ Textilproduktion. Denn ein Großteil des CO2 Ausstoßes findet auf den langen Transportwegen statt. Diesen zu reduzieren ist die neue große Herausforderung.

Die Angebote auf dem Markt für Green Fashion wachsen unaufhörlich. Dies dokumentiert auch die erstmals in Berlin stattfindende Ethical Fashion Show.  Zusammen mit dem Green Showroom bieten beide Veranstaltungen die größte Auswahl an Ökolabels an. Aber es gibt noch reichlich andere Veranstaltungen, bei denen Ökolabels ausstellen (siehe dazu auch die Liste auf dem Grüne Mode Blog). Sodass der interessierte Besucher dieser Tage viel zu tun hatte …

 

Givebox – die tolle Alternative

15 Sep

Seit ein paar Wochen gibt es in Berlin einige Giveboxen. Diese hier steht in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg direkt neben einem Altkleider-Container.
Wenn sich alle an die Regeln halten, kann diese Form der Weiternutzung großes Potential haben. Mittlerweile gibt es auch schon einige Nachbarn, die die Boxen inoffiziell betreuen.

Hier eine Liste mit allen deutschlandweiten Giveboxen … Bald auch in deiner Stadt.

Alle die sich beteiligen möchten sind herzlich eingeladen, bei Facebook gibt es auch eine eigene Gruppe. Hier findet sich auch eine Anleitung zum Selberbauen.

ReCLOTHINGS | Aussteller beim 3. Heldenmarkt

24 Mrz

Noch 2 Tage bis zum 3. Heldenmarkt. Und noch diesen Aussteller möchten wir vorab vorstellen: Daniel Kroh entwickelt aus verbrauchten Arbeits­bekleidungen Fashiondesign.
Seine Philosophie des ReCLOTHINGS kombiniert die extrem strapazierbaren Stoffe mit den Gebrauchsspuren der Arbeitswelt: Die Stücke verweisen auf den Glaser, der die Fensterscheiben auf den Oberschenkeln absetzt und somit feine Schlisse erzeugt, den Maler, der ein Kunstwerk auf seiner Latzhose schafft, und auf den Schweißer, auf dessen Kleidung die Funken sprühen. Diese Augenblicke, diese Spuren, gilt es für ReCLOTHINGS zu erhalten.
Website: www.danielkroh.com/reclothings

Werde Heldenmarkt-Model!

11 Mrz

Wir veranstalten beim Heldenmarkt am 26./27. März eine Modenschau – eigentlich zwei: Am Samstag und am Sonntag um 14.30 Uhr. Und Ihr könnt Model sein! Jede/r die Lust hat in entspannter Atmosphäre beim Heldenmarkt über den Laufsteg zu schlendern und die Mode grüner Labels vorzuführen, kann dabei sein. Traut Euch und meldet Euch bei Corinna Burkhart (Mail: burkhart (at) heldenmarkt.de/ Telefon: 030- 35121594).  Alles was es braucht, um Heldenmarkt-Model zu werden, ist etwa eine Stunde Zeit für die Schau an beiden Veranstaltungstagen und eine weitere Stunde fürs Anprobieren am Freitagabend oder Samstagmorgen.

Neue Nachhaltigkeit im Textildesign

23 Aug

Die Berliner Label Lebenskleidung, RevoluzZzA, Volksfaden und Siebenblau sowie die Modeproduktionsagentur Common Works zeigen am Donnerstag, den 26. August, wie die Wertschöpfungskette in der Textilindustrie aussieht. Und sie zeigen wie alle Beteiligten – Baumwollbauer, Färberin, Stoffhändler, Designerin und Kunde, von einer neuen Nachhaltigkeit im Textildesign profitieren. Die Vorträge und eine Musterschau finden statt in der Kunstfabrik am Flutgraben, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin.
Bitte anmelden unter naked@lebenskleidung.de

Nachhaltigkeit beim Kauf entscheidend

26 Jul

Nur das Kriterium der Qualität spielt vor Nachhaltigkeit laut einer Online-Umfrage von ECC-Handel beim Kauf von Produkten eine wichtigere Rolle. Auf Rang 3 folgt der Preis. Verbraucher achten bei Lebensmitteln und Textilien am meisten auf das Nachhaltigkeitskriterium. 60 % der Befragten haben kürzlich Lebensmittel nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausgewählt. Mehr als ein Viertel wählte nach diesem Aspekt auch Textilien aus. Rund 35 % der Verbraucher sind zudem bereit für nachhaltig produzierte Lebensmittel mehr zu zahlen, für nachhaltige Textilien würden immerhin 16 % mehr bezahlen. Ein Drittel der Befragten empfindet die Preise für nachhaltige Güter als angemessen und nicht zu teuer. Knapp die Hälfte der Befragten ist bereit, für nachhaltige Waren und Dienstleistungen einen höheren Preis zu bezahlen. [Quelle: fabeau.de]