Unter dem Titel „Fairer Handel – kann Konsum etwas verändern?“ findet am 22. September 2010 um 20.00 Uhr in der Kalkscheune, Berlin ein Podiumsgespräch statt. Moderatoren sind Volker Wieprecht und Robert Skuppin von radioeins.
Welchen Stellenwert hat der Faire Handel in der Entwicklungszusammenarbeit? Erfüllt er seine Versprechen? Wie viel besser sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Fairen Handels-Projekten? Kann ein anderes Kaufverhalten durch ein verstärktes Konsumbewusstsein den politischen Druck nach Veränderung ersetzen? Kann sich ein kritischer Konsum gesamtgesellschaftlich durchsetzen?
Das sind die Themen die eine Produzentin, die in einer Fairen Handels-Kooperative arbeitet, eine Expertin aus der staatlichen Entwicklungspolitik, eine Stimme der „LOHAS“-Bewegung und ein NGO-Vertreter, der anzweifelt, dass Fairer Handel wirklich fair ist, an dem Abend diskutieren.
Fairer Handel und kritischer Konsum
Nachhaltigkeit beim Kauf entscheidend
Nur das Kriterium der Qualität spielt vor Nachhaltigkeit laut einer Online-Umfrage von ECC-Handel beim Kauf von Produkten eine wichtigere Rolle. Auf Rang 3 folgt der Preis. Verbraucher achten bei Lebensmitteln und Textilien am meisten auf das Nachhaltigkeitskriterium. 60 % der Befragten haben kürzlich Lebensmittel nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausgewählt. Mehr als ein Viertel wählte nach diesem Aspekt auch Textilien aus. Rund 35 % der Verbraucher sind zudem bereit für nachhaltig produzierte Lebensmittel mehr zu zahlen, für nachhaltige Textilien würden immerhin 16 % mehr bezahlen. Ein Drittel der Befragten empfindet die Preise für nachhaltige Güter als angemessen und nicht zu teuer. Knapp die Hälfte der Befragten ist bereit, für nachhaltige Waren und Dienstleistungen einen höheren Preis zu bezahlen. [Quelle: fabeau.de]
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Demo-Kunst mit Einkaufswagen
Zusammen mit dem Prinzessinnengarten am Moritzplatz startet Wildwuchs am 15. September in Berlin eine Pflanzendemo.
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Nachhaltigkeits-Links
- Atomausstieg selber machen
- Biobaumwoll-Wegweiser von PAN
- Biorama
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