Hungerlöhne, Diskriminierung und Zwangsüberstunden sind trauriger Alltag in der Produktion unserer Konsumgüter. Der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln treibt die industriell-landwirtschaftliche Massenproduktion voran. Zivilgesellschaftliche Organisationen haben in öffentlichkeitswirksamen Kampagnen die Verursacher, meist global agierende Unternehmen, an den Pranger gestellt. Vor diesem Hintergrund wurde vielerorts die Soziale Unternehmensverantwortung (CSR) zum neuen Trend.
Viele Unternehmen reagieren nun mit Versprechungen und preisen ihre Unternehmensphilosophie werbewirksam an. Doch was steckt hinter den Werbebotschaften? Wo kann man wirklich ruhigen Gewissens einkaufen? Auf der diesjährigen Herbsttagung der Christlichen Initiative Romero (CIR), die am 5. November 2011 in Münster stattfindet, liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Ethischer Konsum im Supermarkt?“. Neben Vorträgen von Experten aus Industrie und Zivilgesellschaft sollen gemeinsam einfache Werbebotschaften offengelegt werden und in Workshops Kriterien erarbeitet werden, die beim strategischen Einkauf beachtet werden sollten.
Die CIR setzt sich seit 1981 für Arbeits- und Menschenrechte in Ländern Mittelamerikas ein. Ziel ihrer Arbeit ist es, durch solidarisches Handeln eine Brücke zwischen den Entwicklungsländern und Deutschland zu schlagen.
Weitere Informationen und Anmeldung online (www.ci-romero.de) oder telefonisch im CIR-Büro unter 0251 – 89503.




















